In dem sechsstündigen Tagesworkshop beschäftigen sich die Teilnehmenden in der
Die Teilnehmenden werden am Vormittag mit interaktiven und diskursiven Methoden an das Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus herangeführt. Sie setzen sich in Kleingruppen mit den Biographien verschiedener Zwangsarbeiter:innen auseinander und werden dazu befähigt, sich die Inhalte der Dauerausstellung selbstständig zu erarbeiten.
Dabei werden die Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter:innen, die rassistische Ideologie der Nationalsozialist:innen und vor allem Handlungsoptionen von Zwangsarbeiter:innen sowie der deutschen Bevölkerung thematisiert. So soll ein umfassender Einblick in das System hinter dem Massenverbrechen der Zwangsarbeit gegeben und die Einbettung in das nationalsozialistische Gesellschaftssystem verdeutlicht werden.
Nach einer Mittagspause beginnt die Arbeit mit der Wanderausstellung
Die im Workshop erarbeiteten Familiengeschichten und das Wirken des Nationalsozialismus auch in den Folgegenerationen sollen reflektiert werden – so können am Ende Verbindungen in die Gegenwart hergestellt und die Lebensrealität der Teilnehmenden einbezogen werden.