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Tagesworkshop NS-Zwangsarbeit & »trotzdem da!«

Teilnehmende setzen sich in unserer Dauerausstellung intensiv mit dem Thema NS-Zwangsarbeit auseinander. Darauf aufbauend beschäftigen sie sich anhand von »trotzdem da!«-Biografien mit dem Wirken des NS auch in den Folgegenerationen.

Dauer: 6 Stunden

Ansicht von Postkarten an einer Wand mit aufegdruckten Fragen
©Gedenkstätte Lager Sandbostel, Foto: Michael Kohls

In dem sechsstündigen Tagesworkshop beschäftigen sich die Teilnehmenden in der Dauerausstellung intensiv mit dem Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und arbeiten nach einer Mittagspause in der Wanderausstellung »trotzdem da!« weiter zum Thema. Sie lernen die Geschichten von Kindern von Zwangsarbeiter:innen und Deutschen und deren Diskriminierungserfahrungen in der Nachkriegszeit kennen.

Die Teilnehmenden werden am Vormittag mit interaktiven und diskursiven Methoden an das Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus herangeführt. Sie setzen sich in Kleingruppen mit den Biographien verschiedener Zwangsarbeiter:innen auseinander und werden dazu befähigt, sich die Inhalte der Dauerausstellung selbstständig zu erarbeiten.
Dabei werden die Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter:innen, die rassistische Ideologie der Nationalsozialist:innen und vor allem Handlungsoptionen von Zwangsarbeiter:innen sowie der deutschen Bevölkerung thematisiert. So soll ein umfassender Einblick in das System hinter dem Massenverbrechen der Zwangsarbeit gegeben und die Einbettung in das nationalsozialistische Gesellschaftssystem verdeutlicht werden.

Nach einer Mittagspause beginnt die Arbeit mit der Wanderausstellung »trotzdem da!«. Die Teilnehmenden beschäftigen sich nun mit der nächsten Generation und lernen die Kinder von Zwangsarbeiter:innen und Deutschen kennen, indem sie selbst in der Wechselausstellung »trotzdem da!« recherchieren.
Die im Workshop erarbeiteten Familiengeschichten und das Wirken des Nationalsozialismus auch in den Folgegenerationen sollen reflektiert werden – so können am Ende Verbindungen in die Gegenwart hergestellt und die Lebensrealität der Teilnehmenden einbezogen werden.


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