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Über das Museum Zwangsarbeit

Unser Museum im Zentrum Weimars gehört zur Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Neben den beiden Gedenkstätten ist es der dritte Ort der historisch-politischen Bildung der Stiftung.

Ansicht des ehemaligen Gauforums mit dem Turm, der bald Schriftzug "Museum Zwangsarbeit" trägt (hier: Fotomontage)

Turm des ehemaligen Gauforums mit dem zukünftigen Museumsschriftzug. Foto: Claus Bach, Foto-Montage: gewerk design © Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus


Die Dauerausstellung unseres Museums geht auf die internationale Wanderausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“ zurück, die 2010 durch Fördermittel der Stiftung Erinnerung Verantwortung und Zukunft (EVZ) ermöglicht wurde.

Die Eröffnung des Museums als dritter Ort der historisch-politischen Bildung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora trägt die Arbeit der Stiftung in die Stadt Weimar, mitten in die Gesellschaft. Dort möchten wir uns als wichtige:r Partner:in städtischer, kultureller und musealer Institutionen etablieren und ein geschichtsbewusstes, demokratisches und weltoffenes Zusammenleben mitgestalten.

Das Thema der NS-Zwangsarbeit eignet sich aus unserer Sicht besonders, um die gesellschaftliche Verankerung von NS-Verbrechen und deren Aktualitätsbezüge aufzuzeigen. Die Zwangsarbeit von 13 Millionen Menschen im Deutschen Reich während des Krieges geschah weitgehend öffentlich inmitten der deutschen Gesellschaft. Begegnungen und Kontakte von Deutschen und Zwangsarbeiter:innen am Arbeitsplatz und im öffentlichen Raum waren alltäglich. Rassismus und Ausgrenzung von Zwangsarbeiter:innen blieben keiner:m Deutschen verborgen.

Bereits in den letzten Jahren haben im Gesprächsforum „In Gesellschaft.“ unterschiedliche Expert:innen über Zwangsarbeit, Ausgrenzung und Rassismus diskutiert. Zentral war dabei die Frage, was NS-Zwangsarbeit mit uns zu tun hat. Wie können wir der gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber dem Verbrechen Zwangsarbeit gerecht werden? Inwiefern können Fragen, die wir an das Thema Zwangsarbeit stellen, auch mit dem Blick aufs Heute anschlussfähig sein?

Auch die Interventionen der Weimarer Künstlerin Anke Heelemann rund um die Museumseröffnung konfrontieren die Menschen in alltäglichen Situationen in überraschender und irritierender Weise mit dem Thema Zwangsarbeit. Wer waren die Zwangsarbeiter:innen und in welcher Umgebung mussten sie in Deutschland leben? Erkennen wir Dinge auf ihren Privatfotos und in den Regeln und Verboten, die ihren Alltag bestimmten, wieder?

Solchen Fragen möchten wir auch in bei der Arbeit mit der Dauerausstellung oder im Stadtraum Weimar auf den Spuren der NS-Zwangsarbeit nachgehen.

 

Team und Kontakt

Portraitaufnahme von Dr. Daniel Logemann

Dr. Daniel Logemann

Leitung

dlogemann(at)museum-zwangsarbeit(dot)de

+49 (0)3643 430 249 

Studium der Osteuropäischen Geschichte, Polnischen Literaturwissenschaft und Südosteuropastudien in Jena, Lublin und Krakau, M.A. 2007, Promotion 2010. 2010-2015 wiss. Mitarbeiter und Kurator im Museum des Zweiten Weltkriegs in Gdańsk, 2015-2018 wiss. Geschäftsführer des „Europäischen Kollegs Jena. Das 20. Jahrhundert und seine Repräsentationen“, seit 2018 wiss. Mitarbeiter der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Portraitaufnahme von Dr. Dorothee Schlüter

Dr. Dorothee Schlüter

Strategischen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

presse(at)museum-zwangsarbeit(dot)de

+49 (0)3643 430 138

Studium der Kultur-, Literatur- und Medienwissenschaften in Siegen, Frankfurt (Oder) und Santiago de Chile, B.A. 2006, M.A. 2010, Promotion 2013, 2013-2014 wiss. Mitarbeiterin bei Espacio Patrimonio (NGO: Advanced Studies in Cultural Heritage) in Santiago de Chile, 2016-2018 Mitarbeiterin in der Programmabteilung (Kulturprogramme & Social Media) am Goethe-Institut Chile, seit 2019 wiss. Mitarbeiterin der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Kim-Eileen Sommerer

Bildungsreferentin 

ksommerer(at)museum-zwangsarbeit(dot)de

+49 (0)3643 430 186

Portraitaufnahme von Karoline Wirth

Karoline Wirth

Bildungsreferentin

kwirth(at)museums-zwangsarbeit(dot)de

+49 (0)3643 430 187

2006-2012 Studium der Europäischen Ethnologie/Volkskunde und Kunstgeschichte (B.A.) an der Christian-Albrechts-Universität Kiel und des Museumsmanagement und -kommunikation (M.A.) an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 2013-2015 wissenschaftliche Museumsassistentin im Referat Bildung, Vermittlung, Besucherdienste der Staatlichen Museen zu Berlin. 2016-2021 Mitarbeiterin der Bildungsabteilung und Ansprechpartnerin für Barrierefreiheit und Inklusion in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Seit 2021 Bildungsreferentin für das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus und Mitarbeiterin der Bildungsabteilung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

Kathleen Böttcher

Verwaltungsangestellte 

kboettcher(at)museum-zwangsarbeit(dot)de

+49 (0)3643 430 135


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