Millionen von Menschen mussten im Nationalsozialismus für deutsche Unternehmen Zwangsarbeit leisten. Dabei agierten die Firmen keineswegs nur auf Druck der Politik, sondern zeigten ein hohes Maß an Eigeninitiative an der Beschäftigung der Zwangsarbeiter:innen.
Welche Rolle spielten Unternehmer:innen, Firmen- und Werksleitungen sowie Vorarbeiter:innen bei der Rekrutierung und Beschäftigung von Zwangsarbeiter:innen?
Welchen Einfluss nahmen sie auf die Entwicklung des Zwangsarbeitseinsatzes?
Welche Handlungsspielräume bestanden bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen von Zwangsarbeiter:innen und aus welchen Motiven nutzten Unternehmensleitungen diese zugunsten oder zuungunsten von Zwangsarbeitenden aus?
Wie gingen Firmen schließlich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges mit ihrer Verantwortung um?
Diesen Fragen gehen Teilnehmende anhand
Das Angebot richtet sich an Mitarbeitende im Management. Die Inhalte können auf weitere Mitarbeitende Ihres Unternehmens angepasst werden. Im Zentrum steht dabei die Diskussion: Wie können Manager:innen oder Mitarbeiter:innen zu einer demokratischen und ethischen Unternehmenskultur beitragen?