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In Gesellschaft.

Das FORUM „In Gesellschaft.“ hinterfragt den Umgang mit der Geschichte der NS-Zwangsarbeit – multiperspektivisch, interdisziplinär, gesamtgesellschaftlich.

Im Pop-Up-Format begleitet es seit 2021 die Entstehung des Museums Zwangsarbeit in Weimar. Nun zieht es mit ein und schafft im Museum neue Denkräume.

Zu sehen ist der Aufbauprtozess des Forums auf dem Hessel-Platz in Weimar. Der schgriftzug "In Gesellschaft" ist bereits aufgebaut.
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Zu sehen ist der Hesselplatz in Weimar als veranstalltungsort für das Forum "In Gesellschaft", auf dem Blaue blöcke als Sitzmöglichkeiten aufgestellt wurden. Im Hintergrund ist der "Schriftzug: "In Gesellschaft" zu erkennen.
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In Gesellschaft.
Zu sehen ist das Plakat für das Forum "In Gesellschaft", welches in einem gläserenen Werbeschaukasten in weimar ausgestellt wird.
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Zu sehen ist der Hesselplatz in Weimar als veranstalltungsort für das Forum "In Gesellschaft", auf dem Blaue blöcke als Sitzmöglichkeiten aufgestellt wurden. Im Hintergrund ist der "Schriftzug: "In Gesellschaft" zu erkennen.
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„Zwangsarbeit ist sicherlich das Massenverbrechen des Nationalsozialismus, das den Leuten am wenigsten als solches bewusst ist“,

hielt der Historiker Janosch Steuwer in FORUM #5 der Reihe „In Gesellschaft.“ treffend fest.

Das Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus setzt sich gezielt mit der problematischen Beziehungsgeschichte zwischen Deutschen und Zwangsarbeiter:innen auseinander, zeigt unterschiedliche Einstellungen auf und beleuchtet Handlungsspielräume von Beteiligten. Die Veranstaltungsreihe „In Gesellschaft.“ begegnet der Leerstelle im öffentlichen Bewusstsein – multiperspektivisch, interdisziplinär, gesamtgesellschaftlich.

Wie gehen wir heute mit der Geschichte der NS-Zwangsarbeit um? Und was leiten wir daraus für unser Zusammenleben ab?

Diesen Impulsfragen folgt das FORUM „In Gesellschaft.“. Unter verschiedenen thematischen Schlaglichtern trägt es die Geschichte der NS-Zwangsarbeit bewusst in den öffentlichen Raum und lädt zu kritischen wie anregenden Reflexionen über historische und gesellschaftliche Fragestellungen ein. Mit dem Blick auf das entstehende Museum Zwangsarbeit – also konkret auf dem öffentlichen Stéphane-Hessel-Platz am Museumsstandort oder (aus Gründen der Witterung) im benachbarten Bauhaus-Museum – ist so an bereits fünf Terminen ein offenes und für jede:n zugängliches FORUM geschaffen worden. Was bisher ganz bewusst vis-à-vis dem ehemaligen NS-Gauforum stattgefunden hat, wird nach dem Einzug des Museums im einst für die NS-Eliten geplanten Gebäude Verstetigung finden.

Das Gestaltungskonzept von „In Gesellschaft.“ hat die Weimarer Künstlerin und Gestalterin Anke Heelemann eigens für das Veranstaltungsformat entwickelt. Es orientiert sich am Erscheinungsbild der Wanderausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“, das in
den öffentlichen Raum speziell am Museumsstandort übertragen wird.

Das Verbrechen Zwangsarbeit war nicht nur eine Begleiterscheinung des Krieges. Die Geschichte der Zwangsarbeit, wie sie das Museum vermitteln wird, führt in die Mitte der deutschen Gesellschaft. Auch deshalb wird das FORUM „In Gesellschaft.“ fester Bestandteil des Museums werden und den Raum öffnen für Austausch und Reflexionen.


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